Die Gesetze zu eSignaturen und zu zertifikatsbasierten digitalen Signaturen können sich je nach Land oder Region unterscheiden. Erfahren Sie, wie sich diese Gesetze weltweit unterscheiden.
Im Jahr 2000 erkannten die Vereinigten Staaten elektronische Signaturen in allen Bundesstaaten und Territorien durch den Electronic Signatures in Global and National Commerce Act (ESIGN) an, sofern Bundesrecht anwendbar ist. In Bereichen, in denen Bundesrecht nicht gilt, haben mehrere Bundesstaaten den Uniform Electronic Transactions Act (UETA) übernommen. Mehr erfahren
In Kanada sind elektronische Signaturen sowohl auf Bundesebene durch den Personal Information Protection and Electronic Documents Act (PIPEDA) als auch durch die jeweilige Gesetzgebung der einzelnen Provinzen und Territorien rechtlich anerkannt.
Solange das Vereinigte Königreich Teil der EU war, galt dort die eIDAS-Verordnung. Nach dem Brexit im Jahr 2020 bleibt der rechtliche Rahmen für elektronische Signaturen, der nun als UK eIDAS bezeichnet wird, nach britischem Recht gültig und zulässig. Dieser Rahmen, der weitgehend aus EU-Recht abgeleitet ist, definiert eine elektronische Signatur als Daten in elektronischer Form, die mit anderen elektronischen Daten verknüpft sind und vom Unterzeichner zum Unterzeichnen verwendet werden.
Seit der Verabschiedung der Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste (eIDAS) im Jahr 2016 betrachten die Länder der EU eSignaturen im geschäftlichen und rechtlichen Umfeld als rechtsverbindlich. eIDAS erkennt drei Arten elektronischer Signaturen an: einfache eSignaturen (SES), fortgeschrittene eSignaturen (AES) und qualifizierte eSignaturen (QES). Mehr erfahren
Im Jahr 2003 legalisierte die Schweiz elektronische Signaturen mit der Einführung des Bundesgesetzes über die elektronische Signatur, auch ZertES genannt. Dieses Gesetz entspricht der eIDAS-Verordnung der EU, indem es elektronische Zertifizierungsdienste beaufsichtigt und Standards für verschiedene Arten elektronischer Signaturen festlegt. Mehr erfahren
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